Hans-Peter Klie

1956 in Göttingen geboren, studierte er in Berlin, war Meisterschüler und entwickelte sich nach einer Phase intensiver postmoderner Malerei (Link) und der Zusammenarbeit mit und in diversen Künstlergruppen („der Kongreß") zunehmend hin zur Fotografie und Installation. Einige seiner Fotoarbeiten befinden sich in der Sammlung der Berlinischen Galerie.

Die Berliner Kunst vor und nach dem Mauerfall erlebte und prägte er mit, so in Interventionen und Aktionen im Stadtraum, Projekten und Ausstellungen („Philosophie der Straße"; „projectSTRAND.org“ in der Potsdamer Straße).

Mit konzeptuellen und multimedialen Arbeiten stellte er ab 2005 philosophische Ansätze ins Zentrum seiner Arbeit – sowohl 2006 in Passau („Philo so und so phie“) bis 2014 in Naumburg ("Verstehen zu Verstehen" Link zum MDR Beitrag).

Klies Kunst bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Philosophie sowie Bild und Sprache. Verbindendes Element aller Abschnitte seiner Arbeit sind philosophische Gedankengänge, häufig werden dabei Bild- und Textbeziehungen, sowie sprach-philosophische Ansätze bildnerisch reflektiert. Sein Werk greift grundlegende Positionen der Moderne auf und bindet Aspekte des Surrealismus und der Nachmoderne ein. Kunst und Philosophie sind für Klie verwandte Disziplinen, was sich auch in seinen Texten widerspiegelt, die oft in direkter Verbindung zu den künstlerischen Werken entstehen bzw. Teil von ihnen sind. (Tagesspiegel-Interview: „Der Künstler-Philosoph")


Kolochau
Gemeinde Kremitzaue Landkreis Elbe-Elster